Archiv für die Kategorie „Kultur“

Auf Wiedersehen, Belarus! Да пабачэння, Беларусь!

Alla Stashkevich, Tatjana Bembel und ich mit der Handreichung zu den Museumsseminaren.

Nun ist es soweit, nach drei Jahren geht unsere Zeit in Minsk zu Ende. Für mich war es eine anregende, spannende und lebhafte Zeit, die wohl einmalige Chance, als Slavistin und langjährige Russlandreisende endlich einmal in der Kultur- und Sprachregion zu leben, deren Studium ich mir zu meiner Lebensaufgabe gemacht habe. Auf meinen Wegen durch dieses für viele noch immer unbekannte Land haben mich Menschen begleitet, denen ich für ihr Vertrauen danke. Sie haben mich an die Hand genommen auf meinen Erkundigungen durch die Museums- und Kulturlandschaft, bei der Erforschung und der teilweise schmerzvollen Erinnerung an die tragische Geschichte, die unsere beiden Länder verbindet, sowie bei meinen Ausflügen in die verbindende Welt des Sports, allen voran des Dressurreitsports. Sie alle werde ich vermissen!

Mit dem Rückumzug nach Deutschland endet auch der Blog. Zwar ließe sich auch von Deutschland aus eine Kommentierung der Museums- und Kulturszene fortsetzen. Da es noch immer recht wenig Informationen zur aktuellen Kulturlandschaft in Belarus gibt, würde das einer Annäherung und dem gegenseitigen Austausch auch gut tun. Dennoch scheint mir die Beendigung des Blogs folgerichtig, da ich diese Form der freien Rede, kurzer Kommentare und persönlicher Eindrücke in der Absicht gewählt hatte, um meine punktuellen, nicht immer systematischen Beobachtungen im Lande zu notieren. Dieser unmittelbare Zugang ist nun nicht mehr gegeben.

Unser Rückumzug nach Deutschland ist zugleich auch die Schließung des deutschen Militärattaché-Stabes in Minsk, d.h. es wird kein Nachfolger kommen. Zu den vorausgegangenen Verwicklungen hatte ich berichtet, sie haben letztlich zu diesem Schritt geführt, für dessen Einschätzung und Bewertung dieser Blog nicht der richtige Ort ist. Diesen Moment hat die Belarussische Militärzeitung zum Anlass genommen, ein lange geplantes Interview mit meinem Mann, Niels Janeke, zu führen. Seine Publikation ist ein Überblick und Rückblick auf die Arbeit des Militärattachéstabes der letzten drei Jahre aus belarussischer Sicht.

Foto zum Artikel in der Belarusskaja Voennaja Gazeta, 26.6.2013

Was mich betrifft, so werde ich auch weiterhin mit meinen belarussischen Kollegen in verschiedenen Projekten zusammenarbeiten und meinen Teil dazu beitragen, die kulturellen Kontakte auszubauen und zu vertiefen. Sofern es dazu etwas zu berichten gibt, tue ich dies auf anderen Blogs, wie z.B. dem Museumsblog. Die aktuelle und regelmäßige Analyse überlasse ich anderen, die noch näher dran sind, weil sie im Land leben oder sich ausschließlich Belarus widmen. Ihre Blogs und Websites sind in der Rubrik Links genannt.

Dank dieser Mischung aus Internet und persönlichen Kontakten wird Belarus weiterhin eine wichtige Rolle in meinen beruflichen und persönlichen Interessen spielen. Ich habe das Land schätzen und lieben gelernt und will es nicht wieder verlieren. Auf Wiedersehen, Belarus! Да пабачэння, Беларусь!

Tatjana Bembel

Von ihr war hier schon mehrmals die Rede, was sich daraus erklärt, dass Tatjana Bembel ihren festen Platz im Minsker Kulturleben hat. Sie ist Leiterin der Städtischen Galerie Shchemeljova, dessen Kunst sie nicht besonders schätzt, wie sie offen sagt. Vielmehr ist die Galerie für sie ein Forum und eine Plattform, auf der sie ihre Ideen und Projekte realisieren kann. Dazu gehören Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern ebenso wie Workshops zur privaten Sammlungen in Minsk und vor allem soziale und pädagogische Projekte. Damit ist sie Avantgarde in Minsk, schon vor Jahren hat die damit angefangen. Heute folgen andere Museen, doch noch immer gehen wichtige Impulse von der Galerie für das auch hierzulande aktuelle Thema der Verortung von Museen in der Gesellschaft und städtischen Umgebung. Damit erfüllt sie teilweise Aufgaben, wie man sie bei uns in kommunalen Galerien findet.

Tatjana selber ist die Enkelin des berühmten Architekten Andrej Bembel, Tochter eines Poeten, und überhaupt ist ihre ganze Familie irgendwie berühmt. In einer eigens von Tatjana gegründeten Buchreihe sind die Erinnerungen ihrer Großmutter Olga Bembel-Dedok erschienen (Vospominanija, Minsk 2006), die ein lebendiges Bild der ersten Hälfte des 20. Jh. in Russland und der Sowjetunion zeichnen. In der Buchreihe sollten weitere Memoiren von Frauen folgen, ein Defizit in der Litgeraturlandschaft, leider ist das aber aus finanziellen Gründen bisher im Sande verlaufen. Das mag aber auch an der Art Bembels liegen, die viele Ideen hat, viele umsetzt, dabei aber durchaus ihre eigene Organisation verfolgt. Eine Kollegin nennt das „Bohème“  – damit ist alles klar und auch alles entschuldigt, denn davon gibt es in Minsk und Belarus nicht viele.

Ein bisschen fällt dabei die Diskrepanz zwischen ihrer offenen und kritischen Rede und dem Programm der Galerie sowie ihren sonstigen Aktivitäten auf. Aber vermutlich ist das ein gewisser Pragmatismus aus Erfahrung. Sie nutzt die Spielräume, die es gibt, ohne diese zu strapazieren. Sie hat eine eigene TV-Sendung, eine der wenigen Diskussionrunden zu Themen von Kunst und Kultur, nämlich die Sendung „Strasti po kulture“ auf Belraus 2, moderiert viele kulturelle Veranstaltungen in der Stadt, veröffentlicht Ausstellungskritiken und unterrichtet sie an der EGU in Vilnius, nachdem sie diese Universität, damals noch in Minsk, selber absolviert hat.

Kulturstatistik

Statistik: MINSK WHERE 8/2012, S. 22.

Laut einer Übersicht des Stadtmagazins WHERE MINSK (9/2012) gehen die Minsker am liebsten ins Kino. Direkt danach folgt schon das Museum, das Theater steht an dritter, Konzerte an vierter Stelle. Mit ihrer Vorliebe für die Lichtspiele überbieten die Belarussen demnach die Russen um das dreifache, die Ukrainer um das vierfache.

127 Vorführungen bieten die 15 Minsker Kinos durchschnittlich am Tag, jeder 12. sah darin den Film „Fluch der Karibik – Auf zu neuen Ufern“ und das, obwohl sich die Zahl der Sitzplätze seit 2005 (18.000) bis 2011 halbiert hat (9.000). Die Zahl der Besucher ist aber im selben Zeitraum von 3.200.000 auf 5.000.000 gestiegen.

Zu den Museen: 1.200.000 Menschen haben 2011 die Minsker Museen besucht (insgesamt 17, davon drei historische, vier kunsthistorische sowie „andere“). Das Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges hatte 700 Besucher pro Tag zu verzeichnen, das Nationale Kunstmuseum 584 und das Nationale Historische Museum 555 pro Tag. Wenig Besucher hatten (erstaunlicherweise!) das Azgur-Museum mit 10.300 Besuchern im Jahr, das Medizinhistorische Museum mit 4.500 und das Sportmuseum mit 6.200 Besuchern im Jahr. Die reichste Sammlung hat das Nationale Historische Museum (284.300 Objekte), die kleinste das Museum für zeitgenössische Kunst (2.709 Objekte).

Unter den Theatern ist das Opern- und Balletttheater das weitaus beliebteste (238.000 Besucher 2011), gefolgt vom Musiktheater (198.000) und dem Gorkij-Theater (105.000). Jede siebte Vorstellung ist eine Premiere, insgesamt wurden 2011 940 Aufführungen gezeigt, 139 von ihnen waren neu.

Der heimliche Favorit ist schließlich der Zirkus: Hier wurden 2011 386.000 Eintrittskarten verkauft, oft lange im voraus.

Illustrierte Geschichte von Belarus

Ein neuer Bildband soll helfen, die belarussische Kultur und Geschichte auch im Westen bekannter zu machen. Dazu ist vor Kurzem die englische Übersetzung des bisher nur auf russisch (!) vorliegenden Bild- und Textbandes zur belarussischen Geschichte von Vladimir Orlow und Dmitrij Gerasimovich erschienen. “By this book we also wanted to show that the Belarusians belong to European culture not only geographically but also historically, culturally and mentally, and that our ancestors were an integral part of the European civilization,” sagte Orlov bei der Buchpräsentation (BelaPan, 23.5.2013).

Die Idee ist grundsätzlich zu begrüßen, nur ist nicht nachvollziehbar, waum dazu eine 10 Jahre alte Publikation ausgewählt wird. Da hätte es doch auch neuere Werke gegeben, zumal es sehr gute, neuere mehrsprachige Bildbände von Minsk und Belarus gibt. Auch haben sich die touristischen Publikationen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Hier tun gute (!) Übersetzungen Not sowie eine verbesserte Präsentation im Internet. Beides scheint mir deutlich besser geeignet, Belarus jenseits seiner Grenzen zu promoten.

Zeitschrift ARCHE wieder zugelassen

Laut einer Meldung von BelaPan (24. Mai) wurde die Neuregistrierung der einzigen unabhänigen, auf belarussisch erscheinenden historischen Zeitschrift durch das Kulturministerium akzeptiert. Die Zeitschrift war im letzten Jahr verboten. Damit gab das Ministerium dem vierten Antrag der Herausgeber seit November 2012 auf Genehmigung statt.

Im September 2012 wurde der Herausgeber Bulgakov in Grodno bei einer Buchpräsentation verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, das Buch „Die Sowjetifizierung von Westbelarus“ illegal verkauft zu haben. Anschließend wurde das Bankkonto von ARCHE eingefroren. Der Fernsehsender Belarus 1 beschuldigte die Herausgeber des Extremismus und der Nazi-Propaganda. Daraufhin floh Bulgakov ins Ausland. Nun ist er seit einiger Zeit wieder in Minsk. Die Anklage gegen ihn wurde fallen gelassen, das Bankkonto wieder freigegeben.

Kulturelles Erbe in Belarus

Um 104 Ergänzungen wird die Liste des “historischen und kulturellen Erbes” in diesem Jahr erweitert (BelaPan 16.4.2013), so das Kulturministerium vor Kurzem. Aufgenommen werden 89 materielle und 15 immaterielle Kulturgüter, datunter eine Unierten-Kirche in Velikaja Svarotova bei Baranavich, ein Gedenkkreuz und eine Kapelle am Ort der Kämpfe mit den Russen 1863 im Ivacevich Gebiet, das Haus des Dichters Maksim Tank in der Minsker Region u.v.m.

Die gesamte Liste umfasst derzeit 5.532 Einträge, die in diesem Jahr mit 103,3 Billionen Rubeln ( das entspricht etwa 11,9 Millionen Dollar) unterstützt werden.

Ein Denkmal für den Ersten Weltkrieg in Belarus

Foto: http://ais.by/story/891

Schon seit vielen Jahren planen der Bildhauer Vladimir Slobodchikov und der Kulturwissenschaftler Igor Morozov ein Denkmal zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Belarus. Es soll an einem der ehemaligen Kriegsschauplätze auf einer Anhöhe am „Kreuzungspunkt der Meridiane“ von weit her zu sehen sein, eine kugelförmige, begehbare Skulptur von 9m Durchmesser. Die Meridiane von Ost nach West und Nord nach Süd weisen auf Belarus als ein Zentrum heftiger Kämpfe in diesem Krieg hin. Die Kugel zeigt bei nährerer Betrachtung Reliefs deutscher und russischer Soldaten, von Gasangriffen und den Leiden der Zivilbevölkerung. Im Innern der Kugel soll die Skulptur einer Mutter mit ihrem Neugeborenen die Hoffnung auf den Frieden und Neuanfang darstellen.

Mit diesem, im Detail vielleicht überladenen, aber durchdachten Konzept ist dieser Denkmalsentwurf eine Ausnahme in der Skulpturenlandschaft von Belarus. So verwundert es auch nicht, dass der Entwurf kaum bekannt ist und wohl kaum Chancen auf Realisierung hat. Das wiederum hängt auch mit dem Thema des Ersten Weltkrieges zusammen. Einerseits ist er in den letzten Jahren wieder stärker in die offizielle und gesellschaftliche Erinnerung zurückgekehrt, insbesondere durch die Einweihung einer Kapelle auf einem Massengrab in Minsk. Von dem Historiker Anatolij Scharkow und Vjacheslav Selemenev stammt eine Broschüre mit dem Verzeichnis aller Soldatengräberanlagen zum Ersten Weltkrieg in Belarus, Vjacheslav Bondarenko stammt ein populärwissenschaftliches Werk zum Ersten Weltkrieg in Belarus und in privaten Händen findet sich eine eindrucksvolle Sammlung von Briefmarken und Postkarten zum Thema. Dennoch ist der Erste Weltkrieg, anders als der Große Vaterländische Krieg, nur durch wenige Denkmäler, Ausstellungen oder wissenschaftliche Bearbeitungen in der Öffentlichkeit wahrnehmbar.

Minsker Geschichten

Interessante Details und Geschichten rund um die Stand Minsk sammelt Michael Volodin in seinem Blog. Volodin, auch bekannt als belarussischer Barde, hat sich mit diesem Projekt von der Musik auf die Architekturgeschichte verlegt. In dem Blog finden sich viele witzige, unerwartete und überraschende Informationen zu einzelnen Gebäuden, Straßen, Plätzen und Personen in Minsk – ein durchaus anregender Stadtführer.

Denkmäler für Minsk und Belarus

Neulich hat mich mein Kollege Vjacheslav Bondarenko mal wieder in eine seiner TV-Sendungen bei ONT „Offenes Format“ eingeladen. Es ging um Denkmäler. Mit gutem Willen kann man meine Kompetenz zu diesem Thema aus meinen kulturellen Interessen ableiten, mehr aber auch nicht. Und richtig: Vjacheslav bat mich ganz offen, an der Sendung teilzunehmen, um den belarussischen Gesprächspartnern zu demonstrieren, was eigentlich eine Talk-Show sei. Niemand begreife, dass es um einen schnellen und offensiven Meinungsaustausch handle, und nicht um eine gesittete Selbstdarstellung mit vorher abgesprochenen Texten. Auch dafür fühle ich mich eigentlich nicht kompetent, und schon gar nicht auf russisch, aber bitte, man hilft ja gerne. Kurz vorher wurde mir dann doch sehr mulmig, aber die erstaunlich vielen Rückmeldungen von Bekannten und Kollegen lassen vermuten, dass ich meine Aufgabe gemeistert habe. Apropos: Man wundert sich, wer diese Sendung alles guckt, angefangen von unserer Dezhurnaja über einige Nachbarn zu Hause bis hin zu meinen Kollegen aus der Uni.

Es sollte also um Denkmäler gehen – ganz allgemein: Für wen oder was werden sie aufgestellt? Wer hat die Initiative? Wer entscheidet darüber? Und wer bezahlt dafür? Letztlich ging es aber um den immer währenden belarussischen Diskurs: Woran wollen wir eigentlich erinnern? Hierzu gab es durchaus unterschiedliche Auffassungen bei meinen Gesprächspartnern, dem stellvertretenden Kulturminister, einem Bildhauer und dem Vertreter der russisch-freundlichen Organisation „Westbelarus“. Dieses Thema wiederum liegt mir viel näher und so habe ich mich so gut es eben ging engagiert und für eine offene und kontroverse Diskussion geworben.

Mir persönlich hat der Standpunkt von Michail Volodin gut gefallen, der seine kritischen Anmerkungen zum Denkmalswesen in Belarus im Studio vorgetragen hat mit der Kernthese, dass es so lange problematisch bleibt, wie allein der Staat darüber entscheidet. Ein sympathischer Standpunkt, der die ursprünglich gplanten Fragen zur Diskussion in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Grodno: Stadt der Museen

Die Boris und Gleb-Kirche in Grodno

Schon zum zweiten Mal war ich neulich in Grodno und auch dieses Mal wieder ganz begeistert von dem Flair dieser wohl westlichsten Stadt von Belarus. Das mag an der Architektur liegen, von der sich mehr als in anderen Städten des Landes vieles seit dem 18. Jh. erhalten hat. Aus dieser Perspektive ist es wohl ein Glück, dass den nationalsozialistischen Besatzer die Stadt ebenfalls gefallen hat und sie sie in das Reichsgebiet aufgenommen haben. Wie sehr die Stadt und ihre Bürger trotzdem unter der Besatzung gelitten haben, bezeugen die Gedenktafeln an das Ghetto der Stadt. In denkbar schlechtem Zustand ist die Runie der ehemals großen Synagoge. Gerade wird sie hergerichtet, was daraus werden soll, ist allerdings nicht bekannt.

Heute ist die Stadt reich an Museen, es lag also nahe, hier im letzten Oktober das erste Museumsforum zu veranstalten. Im alten und neuen Schloss logiert das Archäologisch-historische Museum, in dessen reichen Sammlungen ich die Gelegenheit hatte, für einen Auftrag zu recherchieren. Unweit vom Schloss befindet sich das einzige Feuerwehr-Museum in Belarus. Vom Turm des auch heute noch in Dienst stehenden Gebäudes ertönt jeden Tag um 12.00 Uhr ein Trompetensignal (live gespielt!). Schräg gegenüber befindet sich das Museum der Geschichte der Religion (früher das übliche Atheismusmuseum), und ebenfalls unweit davon trifft man auf das zauberhafte Apothekenmuseum, das sich auch in einem alten Apothekengebäude befindet. Darüber informiert eine eigene Website.

Darüber hinaus gibt es noch ein Handwerkermuseum, ein Maksim-Bogdanovich-Museum, ein Bykov-Museum, ein Polizeimuseum, ein Anatomiemuseum, ein ethnographisches Museum…, aber das habe ich nicht mehr geschafft. Infos dazu hier.

Statt dessen habe ich mir eine der ältesten, orthodoxen Kirchen aus vormongolischer Zeit überhaupt, die Boris und Gleb-Kirche aus dem 12. Jh. angeschaut. In der Gesamtschau mit den vielen Jesuitenbauten in der Stadt, zeigt sich wieder einmal die kulturelle und religiöse Vielfalt von Belarus, die hier im Westen so deutlich zu spüren ist, wie kaum in einer anderen Stadt oder Gegend.