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1917. Die große Rußländische Revolution

vom 03.08.2017 14:31:18

So würde unsere Ausstellung vermutlich in Russland heißen und daher hat die russische Fachzeitschrift Muzej meinen Text über die beiden Ausstellungen in Zürich und Berlin vermutlich auch so überschrieben. Tatsächlich wird sie 1917. Russland und Europa heißen. In Zürich lautete der Titel 1917. Revolution und die Schweiz und der gemeinsame Essayband für beide Projekte trägt den Titel 1917. Russland und die Folgen.  Gemeint ist natürlich in jedem Fall die Große Rußländische Revolution…

SNM_Revolution

1917. Revolution. Russland und die Schweiz

vom 12.03.2017 13:12:39

Am 23.2. war es soweit: Die Ausstellung wurde in Zürich eröffnet. Zuvor hatte es eine Pressekonferenz und eine Preview für die Leihgeber gegeben. Alles ist erfolgreich verlaufen, und die Ausstellung bekam durchweg positives Feedback. Hier die ersten Pressestimmen der NZZ (mit Bildern), des Tagesanzeigers (ebenfalls mit Bildern) und des SRF.

Neben dem gemeinsamen Essayband für die Ausstellungen in Berlin und Zürich ist nun auch der Katalog zur Schweizer Ausstellung erschienen – mit 75 Abbildungen ein schönes Lesebuch.

Für mich ist es die erste große Etappe in dem Kooperationsprojekt zwischen dem Schweizerischen Nationalmuseum und dem Deutschen Historischen Museum, und ich freue mich nach wie vor, Kuratorin bei beiden Projekten zu sein.

Nun wird die Arbeit für die Berliner Ausstellung an Fahrt gewinnen – Zielpunkt ist die Eröffnung, die nach aktuellem Stand am 20. Oktober stattfinden wird.

Katalog_Trostenez

Eröffnung der Wanderausstellung zu Maly Trostenez in Minsk

vom 03.03.2017 09:53:31

Anlässlich des 25. Jahrestags der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Belarus und Deutschland am 13. März soll die Wanderausstellung zum ehemaligen Konzentrationslager Maly Trostenez im Museum des Großen Vaterländischen Krieges in Minsk eröffnet werden. Das wäre die erste Station der Ausstellung in Belarus, an der wir mehrere Jahre gearbeitet haben.

Das Projekt geht auf die Initiative des IBB Dortmund zurück, die Ausstellung wurde von deutschen und belarussischen Historikerin unter der Federführung der Stiftung Denkmal Europäische Juden Europas erarbeitet. Die erste Station in Deutschland war die Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg, wo die Ausstellung in deutsch-russischer Version am 8. November 2016 eröffnet worden war. Eine belarussisch-deutsche Version soll nun auch durch Schulen und Bildungseinrichtungen in Belarus wandern.

Parallel sind am historischen Ort, ebenfalls auf Initiative des IBB und der Stand Minsk, weitere Informationseinheiten und Erinnerungszeichen angebracht worden. Für die Zukunft hoffen wir darauf, Teile unserer Ausstellung auch dort, am historischen Ort, dauerhaft zeigen zu können.

Maly Trostenez kehrt seit einigen Jahren in das kollektive Gedächtnis des Landes zurück und mit ihm auch die Erinnerung an die Ermordung der belarussischen Juden. Dieses Thema war lange zwar nicht tabuisiert, aber doch ein Randthema, das in die offizielle Darstellung des Zweiten Weltkriegs nur zögerlich integriert wurde. Ähnlich war und ist es noch immer mit den sog. Euthanasie-Verbrechen. Aber auch sie erfahren derzeit eine neue Aufmerksamkeit. Die Galerie Ў zeigt eine Ausstellung zum Thema „Von der Entmenschlichung zum Mord. Das Schicksal der psychisch Kranken in Belarus“ und erinnert damit an eine lange vernachlässigte Opfergruppe in Belarus.

Essayband_1917

1917. Revolution. Es ist soweit….

vom 22.02.2017 09:51:17

Nicht nur die historische Februarrevolution jährt sich in diesen Tagen zum 100. Mal. Nein, auch ein erster Meilenstein meines und unseres Projektes ist geschafft: Pünktlich zu Eröffnung der Ausstellung in der Schweiz erschient der Essayband zu beiden Ausstellungen in Zürich und Berlin. Zu erwerben ist der beim Sandstein-Verlag publizierte Band unter dem Titel „1917. Revolution. Russland und die Folgen“ in deutscher und englischer Sprache. Parallel erscheint auch der Katalog zur Ausstellung des Schweizerischen  Nationalmuseums „1917. Revolution. Russland und die Schweiz“. Die Ausstellung, zu deren Kuratoren ich gehöre, eröffnet am Donnerstag, den 23. Februar, also genau am Jahrestag der großen Frauendemonstration in Petrograd, die die Ereignisse ins Rollen brachte – der Auftakt für ein spannendes Jahr im Zeichen der Erinnerung an die Russische Revolution.

Foto: http://www.hlz.hessen.de/start/nachlese/rueck-2015/rueck-8mai.html
Foto: http://www.hlz.hessen.de/start/nachlese/rueck-2015/rueck-8mai.html

Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 in Europa – Neue Publikation

vom 15.07.2016 14:04:21

Der 70. Jahrestag des Kriegsendes steht in der öffentlichen Wahrnehmung schon längst wieder im Schatten neuer Ereignisse. So ist es immer ein wenig schade, dass Dokumentationen von aktuellen Tagungen häufig mit einer sehr großen Verspätung, in diesem Fall nach über einem Jahr, erscheinen. Dennoch möchte ich hier auf die Herausgabe des Tagungsbandes durch die Hessische Landeszentrale für Politische Bildung aufmerksam machen: Bernd Heidenreich, Evelyn Brockhoff, Andreas Rödder (Hgg.): „Der 8. Mai im Geschichtsbild der Deutschen in ihrer Nachbarn“, Dokumentation des Symposiums der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung am 21.4.2015 in Frankfurt a.M., Wiesbaden 2016.

Durch die Verzögerung ist es kaum möglich, in den Texten die jüngsten Ereignisse und Publikationen zu berücksichtigten. Erst mit dem Erscheinen fällt auf, wie schnell sich manche Themen weiterentwickeln. Im Falle des Textes, den ich zu dieser Veröffentlichung beitragen konnte („‘Großer Vaterländischer Krieg‘. Sowjetische Erinnerungsmuster im Kriegsgedenken in Russland und Ostmitteleuropa“), betrifft das insbesondere die Ukraine, wo ich selbst in diesem Jahr am 8. und 9. Mai beobachten konnte, wie sich die Kriegserinnerung weiter verändert. Aber auch der 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni, der dieses Jahr in Russland weit aufwendiger begangen und politisch instrumentalisiert wurde als in früheren Jahren, zeigt die anhaltende Aktualität von Erinnerung und Geschichtspolitik in Ost- und Ostmitteleuropa.

Foto: http://museumspoliticsandpower.org/2014/09/09/only-dialogue-moves-us-forward/
Foto: http://museumspoliticsandpower.org/2014/09/09/only-dialogue-moves-us-forward/

Museum und Politik …

vom 26.03.2016 14:52:19

… lautete das Thema der ICOM-Konferenz vom 9.-14.9.2014 in St. Petersburg. Bei der Planung der gemeinsamen Veranstaltung der ICOM-Komitees von Russland, Deutschland und den USA hatte wohl niemand gedacht, wie aktuell der Gegenstand durch die Krimkrise zu diesem Zeitpunkt sein würde. Seitdem hat er kaum an Brisanz verloren.

Diese Tatsache mag darüber hinwegtrösten, dass die Konferenzbeiträge erst jetzt, mit einer Zeitverzögerung von eineinhalb Jahren, veröffentlicht werden. Im Sommer wird ein E-Book erscheinen, schon jetzt sind die Texte auf der Website von ICOM Russia einzusehen.

Neben einem gemeinsamen Artikel mit Katrin Hieke und Linda Norris über unser Blog-Projekt zur Konferenz habe ich einen weiteren Text beigesteuert, der dem politischen Potential von Museen in und für die deutsch-russischen Beziehungen nachgeht.

Музей и власть …

… была тема конференции ICOMа 9.-14.9.2014 г. в Санкт-Петербурге. При планировании общего мероприятия комитетов России, Германи и и США никто, вероятно, не думал насколько актуальным, смотря на крымский кризис, предмет будет к этой дате. С тех пор он потерял едва ли бризантность.

Этот факт может мирить с тем, что взносы конференции опубликовали только теперь, при временной задержке полтора года. Обещали E-Book на летом, но уже сейчас можно читать тексты на веб-странице ICOMа России.

Наряду с совместной статьей с Катрин Хике и Линдой Норрисом о нашем блог-проекте к конференции я сама внесла текст, который следует за политическим потенциалом музеев в и для немецко-русских отношений.

Makhotina

Krieg im Museum. Ein neuer Sammelband zur Erinnerung des Zweiten Weltkriegs in Museen und Gedenkstätten in Osteuropa

vom 08.01.2016 09:50:06

Nachdem das Thema Erinnerung und Gedächtnis nun schon über einen langen Zeitraum hinweg aktuell ist und immer neue Publikationen erscheinen, hatte die Wissenschaft in der Folge das Forschungsfeld „Museen und Ausstellungen“ in Westeuropa entdeckt. Ost- und Ostmitteleuropa wurden zunächst stiefmütterlich behandelt, doch seit einigen Jahren gibt es auch hier mehr Veröffentlichungen. Eine neue ist nun hinzu gekommen, hg. Vom Collegium Carolinum an der Universität München. Ich habe den Sammelband für H-Soz-Kult kürzlich rezensiert.

Foto: http://ibb.by/educational-program/journal/news
Foto: http://ibb.by/educational-program/journal/news

Erinnerungskultur auf belarussisch

vom 20.12.2015 06:56:52

Dieses bei uns schon länger aktuelle Thema kommt allmählich auch in Belarus an. Am vergangenen Mittwoch habe ich, wie angekündigt, eine Podiumsdiskussion in Minsk zu der Frage geleitet: „Welche Erinnerungskultur braucht die belarussische Gesellschaft. Die Rolle der Medien“. In diesem Rahmen wurde eine Publikation vorgestellt, die Reportagen und Berichte von jungen Journalisten verschiedener Medien zur Erinnerungskultur und Geschichtspolitik umfasst: „Erinnerungskultur – professionelle Standards und Praktiken für die Aufbereitung historischer Themen in den Massenmedien“, hg. von Marina Zagorskaja für das IBB Minsk, 2015 (Культура памяти – профессиональные стандарты и приемы в освещении исторической тематики в СМИ).

Sowohl die Publikation als auch die Podiumsdiskussion machen deutlich, dass die Beschäftigung mit dem Thema ganz am Anfang steht. Mein Eindruck ist, dass schon der Begriff viele Fragen aufwirft. Gesprochen und geschrieben wird meist über Geschichte, kaum über die Art und Weise, wie wir uns daran erinnern – sollen/wollen. Hinzu kommt, dass sich die Diskussion thematisch auf die Erinnerung an den Krieg beschränkt, womit schnell die häufig zementierten Meinungen den Austausch bestimmen. Aber genau das ist ja Erinnerungskultur, darin waren wir uns dann auch auf dem Podium einig. Möge die Publikation ein Anfang sein, diese Kultur zu entwickeln.

Foto: http://www.russkiymir.ru/news/198893/
Foto: http://www.russkiymir.ru/news/198893/

10 Jahre Deutsch-Russischer Museumsdialog

vom 22.11.2015 16:33:10

Anfang der Woche hatte ich die Ehre und das Vergnügen, zu den geladenen Gästen der Festveranstaltung anlässlich des 10jährigen Bestehens des Deutsch-russischen Museumsdialogs zu gehören. Es war dies eine gute Gelegenheit, Kollegen aus verschiedenen russischen Museen und dem Forschungsfeld „Beutekunst“ im weitesten Sinne wiederzutreffen, darunter z.B. Grigorij Kozlov und Konstantin Akinsha. Es waren die beiden, die Anfang der 90er Jahre den Stein erst ins Rollen gebracht haben, ohne an die Konsequenzen zu denken. In Russland zu Persona non grata erklärt, waren beide damals häufig an der Forschungsstelle Osteuropa in Bremen, wo ich zu der Zeit bei und mit Wolfgang Eichwede gearbeitet habe. Auch er war natürlich in Berlin.

Die Vorträge des ersten Tages waren eher unergiebig, es ging aber vermutlich auch eher um das Feiern der eigenen Erfolge. Davon gibt es in der Tat einige in Form von Rückgaben, Forschungsprojekten und – das wichtigste – der breiten Vernetzung deutscher und russischer Museumskollegen untereinander.

Trotzdem bleiben die sog. kriegsbedingt verlagerten Kulturgüter und die „Beutekunst“ schwierige Themen, und der Umgang mit ihnen wird in Zeiten der abgekühlten deutsch-russischen Beziehungen auf der politischen Eben nicht leichter. Die Veranstaltung suchte ihren Weg zwischen der offenen Ansprache der Probleme und Herausforderungen auf der einen und dem kollegialen Austausch auf der anderen Seite.

Ich habe mich, im Gedenken an die Bremer Zeit, an meine Publikationen zum Thema erinnert (zusammen mit Christoph Kalb), denen die Idee einer Stiftung zugrunde lag. Der Clou war der gegenseitige Eigentumsverzicht auf der gemeinsamen kultur- und geistesgeschichtlichen Grundlage gesamteuropäischer Werte. Ich finde diese Idee noch immer aktuell, allerdings stehe ich damit vermutlich ziemlich alleine, wie die Diskussionen gezeigt haben.

10-летие Германо-Российского музейного диалога

В начале недели я имела честь и удовольствие побывать в числе приглашенных гостей на праздничном мероприятии по поводу 10-летнего существования Германо-российского музейного диалога. Это был хороший случай встретиться с коллегами из различных русских музеев, а также с исследователями в сфере „трофейного искусства“ в самом широком смысле, в том числе с Григорием Козловым и Константином Акиншей. Именно они стали „первопроходцами“ в этом деле в начале 90-х годов, не задумываясь о последствиях своей работы. Объявленные персонами нон-грата в России, они тогда часто бывали в Исследовательском центре Восточной Европы при Бременском университете, где я в то время работала у Вольфганга Айхведе. Разумеется, он также присутствовал на мероприятии в честь 10-летия Музейного диалога в Берлине.

Доклады первого дня конференции были скорее поверхностными, однако речь шла, вероятно, больше об оценке собственных успехов. Таковые действительно имеют место быть – реституции и совместные исследовательские проекты, а также – что является самым важным – образование обширной сети контактов среди немецких и русских музейных коллег.

Все же перемещенные культурные ценности и „трофейное искусство“ остаются трудными темами, и заниматься ими еще сложнее в период охлаждения германо-российских отношений в политической сфере. Мероприятие находится в поиске своей ниши между открытым обращением к актуальным проблемам и вызовам с одной стороны и коллегиальным обменом с другой.

Возвращаясь мысленно к бременским временам, я вспомнила о своих публикациях на данную тематику (совместно с Кристофом Кальбом), в основу которых была заложена идея создания фонда. Главной его особенностью является взаимный отказ от собственности на общей культурно-исторической и духовно-исторической основе общеевропейских моральных ценностей. Мне до сих пор нравится данная идея, которая, на мой взгляд, не потеряла своей актуальности и по сегодняшний день, однако мое мнение, кажется, не разделяет большинство коллег, как показали состоявшиеся дискуссии.

Foto: Andris Breže: Dove of Peace, 2014 http://museumspoliticsandpower.org/2014/03/24/museum-politik-blitzlicht-nationales-kunstmuseum-lettland/
Foto:
Andris Breže: Dove of Peace, 2014
http://museumspoliticsandpower.org/2014/03/24/museum-politik-blitzlicht-nationales-kunstmuseum-lettland/

19X14 – Konferenzdokumentation zur Ausstellung in Riga erschienen

vom 13.09.2015 16:25:00

Nach gut einem Jahr sind die Beiträge zu vier Konferenzen im Vorfeld der Ausstellung „1914“ im Lettischen Nationalmuseum in Riga in einer Ausgabe der Reihe „Museumsschriften“ 6/2015 erschienen. Ich hatte das Glück, diese Ausstellung zu sehen, als ich bei einer dieser Tagungen einen Vortrag über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Russland gehalten habe.

Zwar ist die Aufmerksamkeit für den 100. Jahrestag seit Ausbruch des Weltkrieges in der Zwischenzeit deutlich zurückgegangen. Umso wichtiger erscheint es mir, mit dem Katalog und nun dieser Konferenzpublikation an diese, wie ich finde, sehr wichtige und besondere Ausstellung zu erinnern. Im Zentrum stand die Bildende Kunst dieser Jahre aus Ländern, die wir hier oft aus dem Blick verlieren: Polen, das Baltikum, Finnland, Serbien, Kroatien, Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Dabei stellte sie die Kunst um 1914 in Beziehung zu aktuellen Kunstwerken (siehe das Foto) und fragte nach der europäischen Identität heute. Damit leistete sie einen innovativen Beitrag zum Programm der Kulturhauptstadt, die Riga 2014 war.

Über die Ausstellung und ihren Anspruch hatten wir in unserem ICOM-Konferenzblog „Museum, politics and power“ http://museumspoliticsandpower.org/berichtet.

19X14 Появлялась документация конференции к выставке в Риге

Через год появилась публикация докладов несколько конференций к выставке „1914 г.“ в Национальном музее Латвии в Риге в издании „Музейные записи“ 6/2015. У меня было счастье увидеть эту выставку, когда я читала доклад о воспоминании о Первой мировой войне в России во время одного из этих заседаний.

Правда, внимание к 100-ой годовщине с начала мировой войны успокоило. Тем важнее мне кажется каталогом и теперь публикацией напоминать о этой важной выставке. В центре – изобразительное искусство этих лет из стран, которые мы на западе часто не принимаем достаточно во внимание: Польши, Прибалтики, Финляндии, Сербии, Хорватии, Венгрии, Чехии и Словакии. Кроме этого выставка связала искусство из годов около 1914 г. с актуальными художественными произведениями (смотрите фотографию) и спрашивала о европейской идентичности сегодня. Вместе с тем она вносила инновационный вклад в программу культурной столицы, которой была Рига в 2014 г.

О выставке и ее концепции мы сообщили в нашем блоге к конференции ICOMа „музей и власть“.