Blog

http://www.buechtger.tradicia.de/
http://www.buechtger.tradicia.de/

Neues zu Robert Büchtger

vom 04.04.2017 13:44:08

Ich freue mich immer wieder, wenn ich eine neue Meldung zu einem weiteren Büchtger-Gemälde erhalte. Meist findet jemand auf der Suche nach Informationen zu diesem deutsch-russischen Künstler im Internet meine Website und meldet ein weiteres, für mich neues Gemälde. Dieses Mal handelte es ich um eine Winterlandschaft, die leider, wie die meisten Bilder von Büchtger, nicht datiert ist. Mit solchen Meldungen wächst das Werkverzeichnis weiter und macht hoffentlich auf den Künstler und die Website aufmerksam!

Leipzig_2017

„Leipzig liest“: Vorstellung der Ausstellungskataloge auf der Buchmesse

vom 22.03.2017 13:41:34

Am Freitag, den 24.3. wurden die bisher erschienenen Bücher zu den beiden Ausstellungen durch den Sandstein-Verlag auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt: Der Katalog des Schweizerischen Nationalmuseums und der Essayband. Mit Jörg Baberowski und Dirk von Laak habe ich über die Ausstellungen, die Revolution und die Erinnerung daran gesprochen. Etwa 100 Interessierte haben uns dabei zugehört.
24.3.2015, 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Forum Sachbuch Halle 3, Halle 3, Stand E201

Genauso voll war eine Veranstaltung mit Michail Rychlin, ebenfalls zur Russischen Revolution, die ich am Vormittag besucht hatte. Und der Guggolz-Verlag, mit dem wir für die Berliner Ausstellung zusammenarbeiten, hat auf der Messe den Kurt Wolff Förderpreis erhalten. Ein rundum toller Tag auf der Leipziger Buchmesse!

SNM_Revolution

1917. Revolution. Russland und die Schweiz

vom 12.03.2017 13:12:39

Am 23.2. war es soweit: Die Ausstellung wurde in Zürich eröffnet. Zuvor hatte es eine Pressekonferenz und eine Preview für die Leihgeber gegeben. Alles ist erfolgreich verlaufen, und die Ausstellung bekam durchweg positives Feedback. Hier die ersten Pressestimmen der NZZ (mit Bildern), des Tagesanzeigers (ebenfalls mit Bildern) und des SRF.

Neben dem gemeinsamen Essayband für die Ausstellungen in Berlin und Zürich ist nun auch der Katalog zur Schweizer Ausstellung erschienen – mit 75 Abbildungen ein schönes Lesebuch.

Für mich ist es die erste große Etappe in dem Kooperationsprojekt zwischen dem Schweizerischen Nationalmuseum und dem Deutschen Historischen Museum, und ich freue mich nach wie vor, Kuratorin bei beiden Projekten zu sein.

Nun wird die Arbeit für die Berliner Ausstellung an Fahrt gewinnen – Zielpunkt ist die Eröffnung, die nach aktuellem Stand am 20. Oktober stattfinden wird.

Katalog_Trostenez

Eröffnung der Wanderausstellung zu Maly Trostenez in Minsk

vom 03.03.2017 09:53:31

Anlässlich des 25. Jahrestags der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Belarus und Deutschland am 13. März soll die Wanderausstellung zum ehemaligen Konzentrationslager Maly Trostenez im Museum des Großen Vaterländischen Krieges in Minsk eröffnet werden. Das wäre die erste Station der Ausstellung in Belarus, an der wir mehrere Jahre gearbeitet haben.

Das Projekt geht auf die Initiative des IBB Dortmund zurück, die Ausstellung wurde von deutschen und belarussischen Historikerin unter der Federführung der Stiftung Denkmal Europäische Juden Europas erarbeitet. Die erste Station in Deutschland war die Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg, wo die Ausstellung in deutsch-russischer Version am 8. November 2016 eröffnet worden war. Eine belarussisch-deutsche Version soll nun auch durch Schulen und Bildungseinrichtungen in Belarus wandern.

Parallel sind am historischen Ort, ebenfalls auf Initiative des IBB und der Stand Minsk, weitere Informationseinheiten und Erinnerungszeichen angebracht worden. Für die Zukunft hoffen wir darauf, Teile unserer Ausstellung auch dort, am historischen Ort, dauerhaft zeigen zu können.

Maly Trostenez kehrt seit einigen Jahren in das kollektive Gedächtnis des Landes zurück und mit ihm auch die Erinnerung an die Ermordung der belarussischen Juden. Dieses Thema war lange zwar nicht tabuisiert, aber doch ein Randthema, das in die offizielle Darstellung des Zweiten Weltkriegs nur zögerlich integriert wurde. Ähnlich war und ist es noch immer mit den sog. Euthanasie-Verbrechen. Aber auch sie erfahren derzeit eine neue Aufmerksamkeit. Die Galerie Ў zeigt eine Ausstellung zum Thema „Von der Entmenschlichung zum Mord. Das Schicksal der psychisch Kranken in Belarus“ und erinnert damit an eine lange vernachlässigte Opfergruppe in Belarus.

Essayband_1917

1917. Revolution. Es ist soweit….

vom 22.02.2017 09:51:17

Nicht nur die historische Februarrevolution jährt sich in diesen Tagen zum 100. Mal. Nein, auch ein erster Meilenstein meines und unseres Projektes ist geschafft: Pünktlich zu Eröffnung der Ausstellung in der Schweiz erschient der Essayband zu beiden Ausstellungen in Zürich und Berlin. Zu erwerben ist der beim Sandstein-Verlag publizierte Band unter dem Titel „1917. Revolution. Russland und die Folgen“ in deutscher und englischer Sprache. Parallel erscheint auch der Katalog zur Ausstellung des Schweizerischen  Nationalmuseums „1917. Revolution. Russland und die Schweiz“. Die Ausstellung, zu deren Kuratoren ich gehöre, eröffnet am Donnerstag, den 23. Februar, also genau am Jahrestag der großen Frauendemonstration in Petrograd, die die Ereignisse ins Rollen brachte – der Auftakt für ein spannendes Jahr im Zeichen der Erinnerung an die Russische Revolution.

Abbildung: http://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/perspektiven/archiv/20170119_2204.html
Abbildung: http://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/perspektiven/archiv/20170119_2204.html

Utopia und Terror. Die zerstörten Hoffnungen der Oktoberrevolution

vom 18.01.2017 05:53:41

… so lautet der Titel eines Features des Kulturjournalisten Jürgen Buch, mit dem ich kürzlich über die Revolution in Russland, unsere Ausstellung im Deutschen Historischen Museum und das aktuelle Gedenken zum 100. Jahrestag sprach.

Am Donnerstag, den 19. Januar wird die Sendung zwischen 22.04 Uhr bis 23.00 Uhr im Kulturradio vom rbb in der Reihe Perspektiven gesendet und anschließend in der Mediathek abrufbar sein.

Ausstellung in Hamburg Foto: IBB Dortmund - Robin Hinsch https://youtu.be/8j__zMmm0O8
Ausstellung in Hamburg
Foto: IBB Dortmund – Robin Hinsch
https://youtu.be/8j__zMmm0O8

Wanderausstellung zu Maly Trostenez in Hamburg eröffnet

vom 03.12.2016 16:25:32

Am 8. November 2016 – dem 75. Jahrestag der Deportationen aus Hamburg nach Minsk – wurde nach mehr als zwei Jahren Vorbereitungszeit die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in der Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg der IBB Minsk in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas eröffnet. Sie wird an diesem von mehreren weiteren Ausstellungsorten in Deutschland bis zum 7. Dezember zu sehen sein. Die Eröffnung in Belarus ist für März 2017 geplant. Die Ausstellung wird von einem deutsch-belarussischen Katalog begleitet.

Während meiner Beteiligung an dem Projekt, als Beiratsmitglied und durch Beiträge zur Erarbeitung der Ausstellung, gab es viele Momente, in denen Zweifel durchaus angebracht waren, ob es jemals zur Realisierung kommen würde. Wir mussten viele Kompromisse machen, sicher auf beiden Seiten, und aus wissenschaftlicher Perspektive muss man großzügig über einige Angaben und Exponate hinwegsehen. Dies fällt leichter, wenn man sich den Mehrwert für die deutsch-belarussische Verständigung bei diesem schwierigen Thema vor Augen führt, und die Basis, die wir mit dieser Ausstellung für einen zukünftigen Informationsort am historischen Ort auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationlagers schaffen wollten. Mit diesem Ziel vor Augen freue ich mich auf die Fortsetzung des Projektes gemeinsam mit den deutschen, belarussischen und tschechischen Kollegen.

Fotos der Ausstellung gibt es hier, einen belarussischen Beitrag hier.

Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Malyj Trostenec, auf dem seit einigen Jahren ein Gedenkort entsteht.
Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Malyj Trostenec, auf dem seit einigen Jahren ein Gedenkort entsteht.

Die Wanderausstellung zu Malyj Trostenec ist fertig!

vom 07.10.2016 14:45:42

Als wir vor zwei Jahren damit angefangen haben, hätten wir es selber nicht geglaubt: Jetzt ist sie fertig, die deutsch-belarussische Wanderausstellung für Schüler in beiden Ländern. In vielen gemeinsamen Sitzungen haben wir im Beirat dazu beraten, die Kolleginnen und Kollegen in der Geschichtswerkstatt und dem IBB Minsk sowie in der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas haben die Materialien gesucht und die Texte geschrieben. Am 8. November wird die deutsche Version in der Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg eröffnet, an dem Tag, an dem 1942 der erste Transport in das Ghetto Minsk Hamburg verließ.

Foto: http://www.hlz.hessen.de/start/nachlese/rueck-2015/rueck-8mai.html
Foto: http://www.hlz.hessen.de/start/nachlese/rueck-2015/rueck-8mai.html

Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 in Europa – Neue Publikation

vom 15.07.2016 14:04:21

Der 70. Jahrestag des Kriegsendes steht in der öffentlichen Wahrnehmung schon längst wieder im Schatten neuer Ereignisse. So ist es immer ein wenig schade, dass Dokumentationen von aktuellen Tagungen häufig mit einer sehr großen Verspätung, in diesem Fall nach über einem Jahr, erscheinen. Dennoch möchte ich hier auf die Herausgabe des Tagungsbandes durch die Hessische Landeszentrale für Politische Bildung aufmerksam machen: Bernd Heidenreich, Evelyn Brockhoff, Andreas Rödder (Hgg.): „Der 8. Mai im Geschichtsbild der Deutschen in ihrer Nachbarn“, Dokumentation des Symposiums der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung am 21.4.2015 in Frankfurt a.M., Wiesbaden 2016.

Durch die Verzögerung ist es kaum möglich, in den Texten die jüngsten Ereignisse und Publikationen zu berücksichtigten. Erst mit dem Erscheinen fällt auf, wie schnell sich manche Themen weiterentwickeln. Im Falle des Textes, den ich zu dieser Veröffentlichung beitragen konnte („‘Großer Vaterländischer Krieg‘. Sowjetische Erinnerungsmuster im Kriegsgedenken in Russland und Ostmitteleuropa“), betrifft das insbesondere die Ukraine, wo ich selbst in diesem Jahr am 8. und 9. Mai beobachten konnte, wie sich die Kriegserinnerung weiter verändert. Aber auch der 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni, der dieses Jahr in Russland weit aufwendiger begangen und politisch instrumentalisiert wurde als in früheren Jahren, zeigt die anhaltende Aktualität von Erinnerung und Geschichtspolitik in Ost- und Ostmitteleuropa.

Foto: https://www.phoenix.de/content/986004
Foto: https://www.phoenix.de/content/986004

75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion – 19. Juni, 13.00 Uhr auf Phoenix

vom 05.06.2016 11:06:09

Das „Unternehmen Barbarossa“ und die Erinnerung daran ist das Thema der nächsten Sendung des Fernsehhistorikers Guido Knopp in der Reihe „History Live“, einer Diskussionsrunde zu aktuellen Fragen der Geschichte auf Phoenix. Daran zusammen mit Jörg Baberowski und Sönke Neitzel teilzunehmen hatte/habe ich die Ehre und das Vergnügen: Die Aufnahme letzte Woche war lebendig und interessant, wie überhaupt die Erfahrung, bei der Sendung mal dabei zu sein. Zu sehen ist das Produkt am Sonntag, den 19. Juni um 13.00 Uhr bei Phoenix!